Die Anwendung von DemoApp2

Anmerkung:

DemoApp2 ist auschließlich mit englischsprachiger Benutzeroberfläche verfügbar. In dieser Einführeung werden feststehende englische Begriff nicht übersetzt. Bei Zahleneingaben ist der Punkt als Dezimaltrenner zu verwenden.

A. Was ist DemoApp2 nicht?

DemoApp2 ist keine Erweiterung der Stromversorgung und ist nicht nötig zum Betrieb der Stromversorgung.
Die Applikation bietet die Möglichkeit, viele Einstellungen der Stromversorgung beeinflussen zu können ohne die nötigen ASCII-Befehle kennen und über ein Terminalprogramm mit der Stromversorgung kommunizieren zu müssen. Die Stromversorgung wird jederzeit ausschließlich vom internen DSP gesteuert. Abhängig von Typ und Firmwareversion sind eventuell nicht alle in der Stromversorgung möglichen Funktionen in DemoApp2 verfügbar.

B. Was ist DemoApp2?

DemoApp2 ist eine Anwendung um wesentliche Eigenschaften für den Benutzer leicht zugäglich zu machen. Die Applikation basiert auf LabVIEW (Version 2011SP1).

1. Download und Installation von DemoApp2

1.1 Installer mit LabVIEW Runtime Engine

Laden Sie das  ZIP Archiv mit dem DemoApp2 Installierprogramm herunter, das die LabVIEW Runtime Engine enthält.
Entpacken Sie das Archiv und starten Sie die darin enthaltene Applikation setup.exe um die LabVIEW Runtime Engine und DemoApp2 zu installieren. Falls das Verzeichnis noch nicht existiert, legt das Installationsprogramm ein Verzeichnis namens Kniel System-Electronic GmbH im Programmverzeichnis Ihres Computers an (üblicherweise C:\Programme (x86)). Alle Applikationen von uns werden in diesem Verzeichnis in eigenen Unterverzeichnissen installiert. Möglicherweise benötigen Sie Administratorrechte für die Installation.

1.2 Nur die Applikation (falls bereits eine passende LabVIEW Runtime Engine auf dem PC installiert ist)

Falls bereits eine passende LabVIEW Runtime Engine auf dem PC installiert ist, laden Sie das  ZIP Archiv ohne Installierprogramm herunter. entpacken Sie das ZIP Archiv und legen Sie alle enthaltenen Dateien und Verzeichnisse in ein gemeinsames Verzeichnis. Falls Sie bereits eine vorherige Version installiert hatten, können Sie die alten Dateien mit den neueren überschreiben.

2. Eine kurze Einführung zu DemoApp2

  • Starten Sie die Applikation DemoApp2.exe
  • Die Benutzeroberfläche zeigt am oberen Rand mehrere Reiter in einer oder mehr Zeilen.
  • Auf der linken Seite des Fensters befindet sich eine Spalte, die die wichtigsten Informationen und einige Bedienelemente dauerhaft anzeigt:
    • Eine LED, die den Status der Timeout Loop anzeigt (Fetching data)
    • Einschalter, um den Software Enable umzuschalten
    • Vout, Cout, Pout: die momentanen Werte, wie sie von der Stromversorgung übermittelt werden (siehe auch Status Request).
    • Eine Reihe LEDs, die jeweile Bedeutung entnehmen Sie bitte der Beschreibung der Stromversorgung
    • Eine Reihe Schalter, die jeweile Bedeutung entnehmen Sie bitte der Beschreibung der Stromversorgung
    • Save settings: veranlasst die Stromversorgung, ihre Einstellungen in den nicht-flüchtigen Speicher zu schreiben
    • Recall settings: veranlasst die Stromversorgung, die im nicht-flüchtigen speicher abgelegten Einstellungen zu laden
    • Confirm error: einen Fehler bestätigen
    • Reset unit: startet die Stromversorgung neu ohne zuvor die momentanen Einstellungen abzuspeichern. Seit dem letzten Speichern nicht gespeicherte Einstellungen gehen verloren.
    • Node number: die Node number der momentan verbundenen Stromversorung und alle anderen erkannten Node numbers.
    • Memory bank: abhängig von der Stromversorgung, gewöhnlich 60 Speicherbänke nummeriert von 0 bis 59
    • Operation Mode: die Betriebsarten CONFIGURATION, LAB, STANDARD oder SEQUENCE
    • Control Mode: der Bedienmodus, LOCAL oder REMOTE
    • Der Zustand der analogen Schnittstelle: not available, ON oder OFF entweder eingestellt über das EEPROM oder DIP-switches (abhängig vom Typ der Stromversorgung)
    • Stop VI: beendet die Ausführung von DemoApp2
    • Quit: beendet die Ausführung von DemoApp2 und der LabVIEW Runtime Engine

Hinweis: Bei der Veränderung von Werten kann der Eindruck entstehen, dass die Applikation nicht korrekt funktioniert oder mit der Stromversorgung kommuniziert. Dies hängt mit der Programmstruktur von DemoApp2 zusammen. Solange die Applikation keine Benutzereingaben detektiert, startet nach 100ms eine interne Routine (Timeout Loop), die momentane Werte von der Stromversorgung abholt und sie in der Benutzeroberfläche darstellt. Gekennzeichnet wird dieser Zustand durch das Leuchten der LED Fetching data in der oberen linken Ecke des Fensters. Leuchtet die LED, werden Daten geholt. Die Timeout Loop kann nicht unterbrochen werden. Erst wenn die gesamte Timeout Loop durchlaufen wurde, werden inzwischen aufgelaufene Benutzerinteraktionen abgearbeitet.
Auch bevor ein neuer Wert zur Stromversorgung übermittelt werden kann, muss eine laufende Timeout Loop komplett durchlaufen werden. Nun wird der Wert zur Stromversorgung gesendet und der Stromversorgung bekommt Zeit, die Anweisung zu verarbeiten und eine Antwort zu generieren. Erst jetzt kann die Antwort der Stromversorgung (z.B. der geänderte Wert) gelesen und auf der Benutzeroberfläche dargestellt werden. Dies ist die Erklärung dafür, dass die Änderung eines Wertes scheinbar sofort rückgängig gemacht und kurze Zeit später umgesetzt wird.
Falls Sie einen der Knöpfe verwenden, die einen numerischen Wert bei jedem Druck um ein Inkrement verändern, läuft die oben beschriebene Routine für jeden Inkrementwert ab. Bei Schiebereglern wie bei den Thresholds im Reiter Configure sendet LabVIEW einen Befehl zur Wertänderung für jeden Zwischenwert. Wenn Sie also einen numerischen Wert schnell verändern wollen und Momentanwert und Zielwert weit auseinander liegen, sollten Sie nach Möglichkeit die direkte numerische Eingabe verwenden.


3. Reiter Connect

Bevor eine Verbindung aufgebaut ist:

DemoApp2, Tab Connect before a connection is made

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Nachdem eine Verbindung aufgebaut ist:

DemoApp2, Tab Connected after a connection has been established

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Dieser Reiter ist in mehrere Bereiche unterteilt:

  1. Set the parameters of the serial connection
    Hier stellen Sie die serielle Schnittstelle (COM-Port, real or virtual) und die Schnittstellengeschwindigkeit für die Schnittstelle an Ihrem PC ein. Die Schnittstellengeschwindigkeit mus mit der in der Stromversorgung eingestellten übereinstimmen. Der Standardwert ist 56700.
    Sie können die momentanen Einstellungen für die serielle Schnittstelle mit dem Knopf Save settings in einer Datei speichern:
    C:\Users\username\My Documents\KnielDemoAppData\KnielDemoAppSettings.ini.
    Existiert diese DAtei beim Start von DemoApp2, werden die enthaltenen Einstellungen verwendet. Die Datei wird bei jedem Klick auf den Knopf Save settings überschrieben.
  2. Connect
    Einige Typen unserer Stromversorgungen können in einer Daisy-Chain miteinander verbunden werden. Damit jede der miteinander verbundenen Stromversorgungen einzeln angesprochen werden kann, muss in jeder eine eindeutige Knotennummer (Node number) aus dem Bereich von 1 bis 127 (jeweils enthalten) eingestellt werden. Die Standardeinstellung ist 128, gleichbedeutend mit Einzelbetrieb (stand-alone mode).
    Um die Knotennummern verbundener Stromversorgungen zu finden, klicken Sie auf Connect. Die Standardknotennummer 128 wird zuerst probiert. Wird ein Knoten mit der Nummer 128 gefunden, wird die Suche beendet und eine Verbindung zur Stromversorgung aufgebaut. Ist kein Knoten mit der Nummer 128 erreichbar, wird der gesamte Bereich von 1 bis 127 auf antwortende Stromversorgungen abgesucht. Gefundene Knotennummern werden in einer Liste gesammelt und in Choose a node to connect to: sowie links bei Node number dargestellt. Wird im Bereich von 1 bis 127 nur ein Knoten gefunden, wird automatisch eine Verbindung aufgebaut. Bei mehreren gefundenen Stromversorgungen wählen Sie die geünschte Stromversorgung manuell aus.
  3. Save or load a configuration
    A range of settings that are not stored in a memory bank can be saved to a file or restored from a file. A check for compatibility is done when a file is imported into a power supply.
  4. Factory settings
    Power supplies with a current firmware offer the choice, how the memory banks should be filled after a reset to factory setting. Several options (modes) are available via a dropdown, the button perfoms the reset.
  5. About the connected power supply
    Nachdem die Verbindung mit einer Stromversorgung aufgebaut ist, werden zahlreiche Informationen von ihr abgefragt und angezeigt:
    • Type: Die Typenbezeichnung (z.B. VE1PUID…)
    • Article#: die Artikelnummer
    • Serial#: die Seriennummer
    • MAC address: bei Stromversorgungen mit optinaler LAN Schnittstelle
    • Last calibration: das Datum der letzten Kalibrierung
    • Operating hours: die Anzahl der Betriebsstunden seit der letzten Kalibrierung
    • Active firmware: die momentan aktive Version der Firmware
    • Original firmware: mit dieser Firmware wurde die Stromversorgung ursprünglich ausgeliefert
    • Firmware update: die zuletzt erfolgreich installierte Version der Firmware
    • Output voltage range: untere und obere Grenze der Ausgangsspannung
    • Output current range: untere und obere Grenze des Ausgangsstroms
    • Output power range: untere und obere Grenze der Ausgangsleistung
    • Memory banks: Informationen über die Anzahl der physikalisch und logisch zugänglichen Speicherbänke
    • Interfaces: Informationen über vorhandene Schnittstellen und ihre Konfigurationsmöglichkeiten, außerdem Informationen über die momentan aktive Schnittstelle und die aktive Schnittstelle nach einem Reset.

Nach erfolgreicher Verbindungsaufnahme werden in der Kopfzeile des Fensters der Typ, die Artikelnummer, die Seriennummer und Compatibility Level der verbundenen Stromversorgung angezeigt.


4. Reiter Control

DemoApp2, Tab Control while a sequence is running

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Die Vorgabewerte Vout, Cout und Pout sowie the oberen und unteren Grenzen für diese Werte können hier beeinflusst werden. Alle Werte bezeihen sich auf die momentan eingestellte Speicherbank (Memory bank). Die Werte für die Grenzen sind miteinander gekoppelt: beide Werte können gleich sein, aber der Minimalwert kann nicht größer sein als der Maximalwert. Änderungen der Werte weden im Diagramm angezeigt.

Für Spannung und Strom gibt es vier numerische Eingabefelder für die Slopes. Die jeweils oberen verändern die Common Values (für alle Speicherbänke), darunter befinden siech die Einstellungen für die Slopes der momentan ausgewählte Speicherbank. Für die Ausgangsleistung sind Slopes noch nicht implementiert, dieses Feature wird in einem späteren Release der Firmware realisiert werden.

Wie bei allen numerischen Eingabefeldern können Sie den Wert durch direkte Eingabe des Wertes oder mit den Pfeilknöpfen verändern.

Das Diagramm auf der rechten Seite zeigt den Verlauf der Ausgangswerte an. Das Diagramm zeigt die jeweils letzten 60 Sekunden an, die X-Achse zeigt die relative Zeit seit dem Start (oder letzten Reset) des VI und ermöglicht die Anzeige von Werten seitdem. Die Y-Achse wird pssend zu den Ausgangswerten der verbundenen Stromversorgung skaliert und zeigt den Bereich zwischen +120% und -20% der Maxilmalwerte an.

Die Farben der Kennlinien korrspondieren mit denen der veränderlichen Variablen. Der untere Grenzwert wird mit einer gestrichelten Linie angezeigt währen der obere Grenzwert mit einer gepunkteten Linie dargestellt wird. Die Anzeige der Limits kann mit den Schaltern Show limits aus- bzw. eingeschaltet werden. Mit den Schaltern Fill limit range kann der Bereich zwischen unterem und oberem Grenzwert eingefärbt werden.

Oberhalb des Diagramms befinden sich die Eingabefelder für Voltage Fail.


5. Reiter Configure Statuses & Errors

Hier kann das Verhalten der Stromversorgung bei vorgegebenen Bedingungen konfiguriert werden. Im oberen Teil kongigurieren Sie die Statuslogik für alle drei Ausgangswerte (Spannung, Strom, Leistung), im unteren Teil die Fehlerlogik.

DemoApp2, Tab Configure statuses and errors

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6. Reiter Monitor Statuses & Errors

Die einfache Darstellung aller verfügbaren Status und Fehler

DemoApp2, Tab Monitor statuses and errors

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7. Reiter Memory banks

DemoApp2, Tab Memory banks before reading memory bank data from the power supply

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Beim Schreiben oder Lesen von Speicherbänke wird der Ausgang der Stromversorgung deaktiviert.

Der Reiter bietet vier Hauptfunktionen:

  1. Read memory bank data from unit
    Alle oder eine ausgewählte Speicherbank können/kann aus der Stromversorgung gelesen werden.
    Der Inhalt der Speicherbank/Speicherbänke wird aus der Stromversorgung gelesen und in der Tabelle angezeigt. Die Nummer der momentan gelesenen Speicherbank wird angezeigt. Ist die Tabelle noch leer weil bisher keine Speicherbanken ausgelesen wurden, werden alle Speicherbänke ausgelesen.
  2. Send memory bank data to unit
    Wählen Sie alle (all) oder eine bestimmte Speicherbank aus, die Sie im momentanen Zustand von der Tabelle in die Stromversorgung übertragen wollen. Die übertragenen Werte werden sofort aktiv.
    Um die Inhalte aller Speicherbänke in den nicht-flüchtigen Speicher der Stromversorgung zu sichern, verwenden Sie die Funktion Save settings links.
  3. Save all memory bank data to file
    Der Inhalt der Tabelle wird im momentanen Zustand in eine Datei auf dem verbundenen Computer gesichert:
    C:\Users\username\My Documents\KnielDemoAppData\KnielDemoAppMemoryBankStorageFile_YYYYMMDDhhmm.csv.
    Die Applikation schreibt zusätzlich Metadaten in die Datei:
    • Date: das Datum, an dem die Tabelle als Datei gespeichert wurde im Format YYYY/MM/DD-hh:mm:ss
    • Type: Typ der Stromversorgung
    • Article #: Artikelnummer
    • Firmware: aktive Firmwareversion
    • Serial #: Seriennummer
    Falls Sie die Datei manuell editieren achten Sie darauf, dass die Metadaten intakt bleiben.
  4. Load all memory banks from file
    Der Benutzer kann eine zuvor exportierte Datei importieren. Ist die Datei korrekt formatiert, werden die enthaltenen Metadaten angezeigt.
    Hinweis: Der Import überträgt die Daten nur in die Tabelle, nicht in die Stromversorgung!
    Beim Laden einer CSV-Datei werden 2 Prüfungen durchgeführt:
    • Zuerst wird anhand der Artikelnummer der Typ der momentan verbundenen Stromversorgung mit dem entsprechenden Wert in der CSV-Datei verglichen. Stimmen die beiden Werte nicht überein, muss der Benutzer eine Entscheidung treffen.
    • Im zweiten Test wird die Firmwareversion der momentan verbundenen Sromversorgung mit dem entsprechenden Wert in der CSV-Datei verglichen. Stimmen die beiden Werte nich überein, muss der Benutzer eine Entscheidung treffen.
      Hintergrund: Unterschiedliche Firmwareversionen können unterschiedliche Befehlssätze unterstützen die Unterschiede im Inhalt der Speicherbänke verursachen. Speicherbänke können so unterschiedliche Anzahlen von Werten haben. Z.B. haben Speicherbänke einer Stromversorgung mit Firmware 05.xx.xx wenigstens 4 Datenfelder mehr als Speicherbänke (etwa wegen der neu implemntierten Slopes) der gleichen Stromversorgung mit Firmware 03.xx.xx. Die beiden CSV-Dateien wären gegenseitig inkompatibel.
    Seien Sie vorsichtig, falls einer der beiden Prüfungen fehlschlägt: die Stromversorgung und/oder deren Verbraucher könnten beschädigt oder unbrauchbar gemacht werden wenn falsche Daten in die Stromversorgung geladen werden.

8. Reiter Sequences

Hinweis:

  • Dieser Reiter ist nur zugänglich, wenn sich die Stromversorgung in der Betriebsart (Operation Mode) Sequence. befindet
  • Alle Berechnungen für die Sequenzen (Zeiten, Rampen usw.) werden in der Stromversorgung ausgeführt. Es ist möglich, dass sehr kurze Sequenzen oder Schritte (Steps) nicht in der Benutzeroberfläche dargestellt werden (können). Dennoch werden sie - soweit korrekt konfiguriert - in der Stromversorgung ausgeführt.
  • Es ist nicht nötig, eine Sequenz aus der Stromversorgung in die Applikation zu laden um sie auszuführen. Die Tabelle ist nur ein Hilfsmittel zur Konfiguration.

Eine Benutzeroberfläche, um die beiden Sequenzen zu bearbeiten und zu steuern. Jede Sequenz besteht aus einer vorgegebenen anzahl von Schritten. Die gesamte Sequenz kann für eine gegebene oder unendliche Anzahl von Durchläufen konfiguriert werden. Jeder Schritt verwendet eine Speicherbank als Vorgabe für die Ausgangswerte. Der Benutzer kann die Dauer jeden Schrittes, die Form des Übergangs zwischen den Schritten sowie einen Dehnungsfaktor für die gesamte Sequenz vorgeben. Sequenzen können automatisch oder manuell Schritt für Schritt ausgeführt werden.

Eine konfigurierte Sequenz wird autmatisch starten, wenn die Stromversorgung in der Betriebsart (Operation Mode) SEQ und der Ausgang aktiv geschaltet ist.

Die Firmware der Stromversorgungen, die Sequenzen ausführen können, enthält eine Sequenz als Beispiel. Lesen Sie die Sequenzen aus der Stromversorgung aus und wählen Sie Sequence 0 um die Einstelldaten zu sehen.

Um einen Schritt (Step) zu konfigurieren, lesen Sie zuerst alle Schritte aus der Stromversorgung um die Tabelle zu füllen. Wählen Sie dazu Read all steps from power supply und führen Sie den Befehl aus mit Execute action. Nun wählen Sie die Nummer des Schritts aus (Q:STEP:SET). Die DAendes gewählten Schrittes werden in der Tabelle hervorgehoben. Verändern Sie die Einstellungen und transferieren Sie die Einstellungen in die Tabelle und gleichzeitig in die Stromversorgung um sie zu aktivieren.

Noch sind keine Sequenzdaten von der Stromversorgung in die Applikation transferiert worden:

DemoApp2, Tab Sequences, before reading sequence data from the power supply

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Eine Sequenz läuft im Modus AUTO-OFF, Schritt (STEP) 1 wird ausgeführt:

DemoApp2, Tab Sequence, after reading sequence data from the power supply and during the run of a sequence in mode AUTO-OFF

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Eine Sequenz läuft im Modus MANUAL, Schritt (STEP) 2 wird ausgeführt:

DemoApp2, Tab Sequence, after reading sequence data from the power supply and during the run of a sequence in mode MANUAL

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9. Reiter Terminal

Eine einfache Benutzeroberfläche um mit der Stromversorgung zu interagieren. Der Benutzer gibt einen Befehl oder eine Abfrage (die Syntax finden Sie in der Beschreibung der Stromversorgung) im Feld User input ein und sendet die Eingabe mit einem Klick auf Send command ab (die ENTER Taste sollte auch funktionieren). Die Antwort der Stromversorgung wird im Feld Power supply output angezeigt.
Eingaben und Ausgaben werden (neueste zuoberst) aufgelistet. Die Historie kann gelöscht werden. Auftretende Fehler werden im Klartext in der Fehlerkonsole (Error console) angezeigt.

Status request: ändert den Zustand für die Timeoutroutine (aktiv/deaktiviert).
ACHTUNG: Das regelmäßige Abfragen der Daten der STromversorgung kann sinnvoll sein, z.B: bei der Fehlersuche. Allerdings sind viele Funktionen von DemoApp2 abhängig davon, dass diese Daten zur Verfügung stehen. Die Applikation kann ohne aktuelle Daten nicht korrekt funktionieren. Ist die Timeout Routine deaktiviert, können Werteänderungen in der Stromversorgung nicht in der Benutzeroberfläche angezeigt werden obwohl sie in der Stromversorgung vorliegen. Die Funktion der Stromversorgung wird von der Stellung dieses Schalters nicht beeinflusst und wird nach den momentanen Vorgaben ausgeführt.

DemoApp2, Tab Terminal

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10. Reiter Electronic load

Im Peak Mode:

DemoApp2, Tab Electronic, load in peak mode

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Im Continuous Mode:

DemoApp2, Tab Electronic, load in continuous mode

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11. Reiter Internal resistance, Load share

11.1 Internal resistance

DemoApp2, Tab Internal resistance, Load share with Internal resistance off and Load Share off

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DemoApp2, Tab Internal resistance, Load share with Internal resistance on and Load Share off

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11.2 Load share

DemoApp2, Tab Internal resistance, Load share with Internal resistance off and Load share on

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DemoApp2, Tab Internal resistance, Load share with Internal resistance off and Load share off

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12. Reiter Configuration backup, Factory reset

Configuration backup: Ermöglicht das Backup einer Reihe von Einstellungen, die nicht in Speicherbänken abgelegt werden, in einer Datei. Beim Import wird eine Prüfung auf Kompatibilität durchgeführt.
Recall factory settings: Wählen Sie eine von mehreren Möglichkeiten, wie die Speicherbänke nach dem Zurücksetzen auf Werkseinstellungen belegt sein sollen.

DemoApp2, Tab Configuration backup, Factory reset showing Reset mode 5

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13. Reiter Analog Interface

Diese Einstellungen sind ausschließlich für Stromversorgungen mit analoger Schnittstelle (Option /AN) verfügbar. Für Stromversorgungen ohne analoge Schnittstelle bleibt dieser Reiter deaktiviert.

Activate the analoge interface:
Die Programmierspannung der Stromversorgung wird angezeigt. Ein Schalter erlaubt den Wechsel zwischen der aktuell eingestellten Speicherbank und der analogen Schnittstelle.

Edit the scaling of the analog interface:
Hier haben Sie die Möglichkeit, die analoge Schnittstelle auf die von Ihnen verwendete Programmierspannung anzupassen.

ACHTUNG: Die Common values für Slopes, die im Reiter Control eingestellt werden, sind auch aktiv wenn die analoge Schnittstelle aktiv ist.

DemoApp2, Tab Analog interface

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